Amosin Magnetoresistive Sensoren

Die magnetoresistiven Sensoren der AMOSIN®-Baureihe von AMO arbeiten auf Basis eines Reluktanzmusters mit 1 bzw. 3mm Zykluslänge.
           
Diese Technologie der Längen- und Winkelerfassung verwendet eine hochgenaue Teilung  - eine in Stahl fotolithografisch geätzte Struktur, deren variable Reluktanz durch neu entwickelte induktive Sensoren mit integrierter Auswerteelektronik (ASIC) abgetastet wird.

Diese neue Generation von magnetoresistiven Messsystemen ist einzigartig auf dem Markt und eröffnet große Anwendungsbereiche von anspruchvollsten Werkzeug- oder Messmaschinen bis zu Handling-Systemen oder Sonderanlagen für die Metallbearbeitung oder in der Elektronikindustrie.

Das AMOSIN® wird einerseits als Längenmesssystem in mehreren konstruktiven Varianten (offenes oder geführtes und gekapseltes System) oder als Winkelmesssystem in offener Hohlwellenausführung ohne Eigenlagerung ausgeführt – siehe Prospekte. 

Als rein induktiv arbeitende Geräte erreichen die AMOSIN® -Systeme hohe Genauigkeiten bis +/- 5μm/m, sind aber dennoch extrem robust gegenüber Umwelteinflüssen wie Staub, Feuchtigkeit usw. und weisen eine extrem hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit auf.


Die hohe Genauigkeit ist hauptsächlich auf das Herstellverfahren des stabilen Stahl-Maßbandes bzw. Maßbandringes und auf das ausgezeichnete Sensorsignal mit Sinusgenauigkeits-Abweichungen von < 0,1 % Oberwellenanteil (als Maß der erreichbaren Interpolationsgenauigkeit innerhalb einer Teilungsperiode) zurückzuführen.


Das Messsystem aus keinen magnetischen Teilen (weder Maßverkörperung noch Abtastkopf) und ist dadurch völlig unempfindlich gegen jede Art von elektromagnetischen Störfeldern, im Gegensatz zu magnetischen Messsystemen und weist auch keine Hysterese auf.

Die Systeme liefern in Echtzeit entweder 1 Vss Sinus/Cosinus-Signale oder Rechteck-Signale nach RS-422.