Eisenlose Linearmotoren

Die eisenlosen Linearmotoren unseres Herstellerpartners TECNOTION bestehen aus einer Spuleneinheit, an der der Schlitten montiert wird, und einem Magnetjoch, in dem sich die Spule bewegt. Da in der Spuleneinheit kein Eisen verbaut ist, bestehen zwischen Spuleneinheit und Magnetjoch keine Anziehungskäfte und es entsteht kein Cogging.

Durch das geringe Eigengewicht der Spuleneinheiten eignen sich eisenlose Linearmotoren gut für sehr dynamische Applikationen, bei denen schnelle Beschleunigungen und hohe Taktzeiten bei höchster Positioniergenauigkeit im Vordergrund stehen. Durch die verfügbaren Dauerkräfte von 10N bis 846N und die Spitzenkräfte von bis zu 4.200N können eine Vielzahl von Anwendungen bedient werden, beispielsweise in den Bereichen:

  • Halbleiterindustrie
  • Flachbildschirm-Herstellung
  • Inspektionsachsen
  • Ultrapräzisionsachsen
  • Medizin-/Life Science-Branche, Laborautomation
  • Optische Industrie
TypNennkraft  (N)Spitzenkraft (N)Katalog
UC10 - 2036 - 72Download
UF19,5 - 3942,5 - 85Download
UM29 - 116100 - 400Download
UL70 - 350240 - 1.200Download
UXA120 - 720615 - 3.690Download
UXX141 - 846700 - 4.200Download

Servoregelung von Linearmotoren bei Nanometeraufgaben

Bei Aufgaben wie z.B. Mikrometer- oder Nanometergenaue Positionierung, oder bei Aufgaben wie z.B. verfahren mit Kriechgeschwindigkeit (hohe Drehzahlkonstanz erforderlich trotz variablen Drehwiderstands der Mechanik) , ist Rastmomentfreiheit bei Linearmotoren ein Muss. Das reicht aber bei weitem nicht aus, um das Aufgabenziel zu erreichen. Weitere Voraussetzungen sind: ein hochaufgelöstes Wegmesssystem sowie ein Linearservoverstärker (d.h. nichttaktender Servoverstärker oder Servoregler oder Servoumrichter). Im Bereich der hochaufgelöstes Wegmesssysteme bieten wir optische Wegmesssysteme an. Eine Überblick derer können Sie unter diesem Link finden. Als linearer Servoverstärker bieten wir unser eigenes Produkt der LWM-Familie an. Mehr Informationen finden Sie unter diesem Link. Die meisten Servoverstärker sind taktend d.h. verwenden Pulsweitenmodulation (d.h. Zerhacken der Spannung) um den gewünschten Strom einzustellen. Das Takten führt jedoch zum Stromrippel (d.h. überlagerter Wechselstrom). Der Stromrippel wiederherum führt zu Kraftwelligkeit.

Genau diese Welligkeit macht es schwieriger, anspruchsvolle Servoaufgaben wie z.B. Mikrometer- oder Nanometergenaue Positionierung, oder bei Aufgaben wie z.B. verfahren mit Kriechgeschwindigkeit erfolgreich in Betrieb zu nehmen. Als letzter und vielleicht wichtigster Erfolgsfaktor zählt die Erfahrung eines Inbetriebnahmeingenieurs, der öfter solche komplexen Systeme in Betrieb genommen hat. MACCON bietet genau solche Ingenieurleistungen an. Wir haben in den Branchen Halbleiter, Optik, Laser sowie Weltraum vielen Kunden mit unserem Erfahrungsschatz zum Erfolg verholfen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um mit einem erfahrenen Ingenieur über Ihre technischen Anforderungen zu sprechen!