MAGNETORESISTIVE SENSOREN

Magnetoresistive Sensoren sind für harte Umgebungen bei mittlerer Messgenauigkeit gut geeignet. Diese Technik lässt auch interessante Geometrien zu, z.B. dünne Ringe mit unterschiedlichen Durchmesser oder flexible Lineargeberbahnen zu.

Technologie:

Für eine technische Erklärung der Wirkweise dieser Geberart, siehe bei Wikipedia 

Das Ausgangssignal eines MR-Gebers ist typisch Sin/Cos mit 1Vss Pegel. Es gibt auch Leseköpfe mit integrierter Signalauswertung, die digitale Ausgangssignale erzeugen (z.B. inkrementelle A/B-Pulse bzw. Feldbusnachbildungen).

Eine Besonderheit der MR-Technologie ist es, dass ein Ausgangssignal pro Pol bzw. pro Zyklus erzeugt wird (statt pro Polpaar, wie beim Resolver).

Die wesentlichen Features auf einen Blick:

  • geeignet für sehr große Wellendurchmesser
  • äußerst kompakte Abmessung, axial sehr kurz bauend
  • höchste Schwingungs- und Schockfestigkeit
  • hohe Maximaldrehzahl bzw. Geschwindigkeit
  • sehr robust und verschleißfrei (ohne Lagerung und komplett vergossene Abtastelektronik)
  • weiter Einsatztemperaturbereich und hohe Schutzart
  • große zulässige axiale Toleranz zwischen Rotor und Stator
  • einfache und schnelle Montage, leichte Adaption an bestehende Aufbauten
  • Inkrementalgeber: sehr hohe Strichzahl bei gleichzeitig hoher Ausgabefrequenz 

Wir führen zwei verschiedene Systeme: 

  • AMOSIN® von AMO auf Basis eines Reluktanzmusters mit 1 bzw. 3mm Zykluslänge
  • MR-Geber von Baumer-Hübner haben Permanentmagnetbänder mit 2 bzw. 5mm Polabstand bzw. Abtastzykluslänge. Diese sind vorzugsweise als Inkrementalgeber erhältlich. Die weit höheren Flussdichten (verglichen mit der Reluktanzversion) lassen größere Luftspalten bis 1 bzw. 3mm zu.
Magnetoresistive Sensoren von Baumer-Hüber