SCHLEIFRINGE / SCHLEIFRINGÜBERTRAGER
Schleifringe (Schleifringübertrager) werden verwendet um elektrische Leistung und/oder Signale von einem stationären auf ein rotierendes Bauteil zu übertragen. Es gibt sowohl fertig gelagerte Schleifringe (Schleifring-Kapseln) als auch Bausätze aus einem Träger für die Schleifbahnen und einem Bürstenblock. Je nach Anordnung unterscheidet man hier Trommelschleifringe oder Tellerschleifringe.
Auch pneumatische Drehdurchführungen sind verfügbar und können mit elektrischen Schleifringen kombiniert werden; es gibt mittlerweile auch optische Schleifringe für Lichtwellenleitersignale.
Die mechanischen und elektrischen Anforderungen an einen Schleifring sind überwiegend applikationsspezifisch. Für eine große Anzahl von Anwendungen reicht es dennoch, Schleifringe aus unserem Standardprogramm einzusetzen.
Wir bieten folgende Schleifring-Varianten:
- SC-Serie: Schleifringe mit Eigenlagerung im Gehäuse
- SM/SD-Serie: modulare Schleifringe aus Rotor und Bürstenblock, in Trommelausführung (SM) oder als Tellerschleifring (SD)
- Schleifringe für Windkraftanlagen
(engl.) - MIL-qualifizierte Schleifringe
- optische Drehübertrager
Die Spezifikation von Schleifringübertragern
Bei der Wahl eines geeigneten Schleifringes sind verschiedene kritische Betriebsparameter zu berücksichtigen, wie:
- Anwendung: digitale, analoge Signalübertragung
- Umgebung: Industrie, Medizin, Militär
- Signalangaben sowie Anzahl der Bahnen
- Strom- und Spannungsbelastbarkeit
- Datenübertragungsraten oder sonstige Sonderbedingungen
- Abschirmungsanforderungen, EMV
- Abmessungen
- Geschwindigkeitsbereich
- Zielgewicht
- Lebensdauer, gesamte Laufleistung (10^7 Umdrehungen, typisch)
- mechanische Bauform: Hohlwelle, Schutzart, Montageart usw.
- Anschlüsse, Stecker, Klemmen oder Kabel
- Umweltbedingungen
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